UNIVERSALTRAVELLER Aus China in die ganze Welt…

1May/120

Weisheiten III

If you keep on doing what you've always done
you keep on being what you've always been

Nothing changes, unless you make it change

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17Apr/120

Leaf by leaf, page by page

Lange Zeit ists her seit meinem letzten Eintrag. Passiert ist aber wie immer viel. Von Indoor Beach Parties, ueber Skifahren, St. Patricks‘ Day in Hong Kong, Besuch von Freunden aus Deutschland, Freundinnen die kommen und gehen, Teambuildings, Wohnungsrenovierung, neue Freunde die kommen und gute Freunde die gehen. Business geht noch immer vor.

Das letzte halbe Jahr ist im Flug vergangen und alles davor kommt mir vor als sei es schon eine Ewigkeit her. Im Moment versuche ich wieder ein bisschen das Gas rauszunehmen und trotzdem weiterhin das beste aus jedem Tag zu machen. Dieser Sommer ist vielversprechend und es sind schon so einige Aktionen geplant, ein paar gute Businesstrips und auch ein paar Reisen. Ich weiss nur noch nicht mit wem. Die Leute kommen und gehen in dieser internationalen Community. Das eröffnet einerseits die Möglichkeit immer wieder neue interessante Leute kennenzulernen, andererseits stellt man aber auch fest das obwohl unser Freundeskreis enger zusammenhält als anderswo, man letztlich immer auf sich alleine gestellt ist. Die begrenzte Zeit die uns zu Verfügung steht sorgt aber auch dafür das man umso mehr versucht etwas aus der Zeit zu machen.

Der Sommer ist mitlerweile eher schlagartig in Tianjin angekommen. Vor zwei Wochen sass ich noch mit Jacke im Büro, jetzt ist T-Shirt angesagt. Welcome to China, wo nicht immer alles so läuft wie Du es kennst.

 

Aber hey, dafür hab ich ein paar neue Bilder hochgeladen.

13Feb/120

Harbin Snow & Ice Festival

Von +30°C letztes Wochenende zu -30°C an diesem Wochenende - wir ziehen im Moment jedes Register um uns zu beschäftigen. Also ab nach Harbin, zum berühmten Harbin Ice Sculpture Festival. Und ich muss sagen, ja, kalt war es. Sehr kalt. Wenn man allerdings den Moment überwindet an dem man plötzlich gar nichts mehr spührt ist es ok.

Und am nächsten Tag hatten wir sogar noch Zeit die Sibirischen Tiger zu besuchen. Obwohl wir eigentlich eine Kuh kaufen wollten haben wirs am Ende doch gelassen.

Die Bilder gibts hier.

 

7Feb/120

Philippines 2

Wow, was für ein Trip. Die Philippinen sind ein tolles Land und entgegen einiger vorher eingeholten Informationen super zum reisen. Mit meinem superbesten Kumpel Robert, der sein Schicksal mit mir in Tianjin teilt, ging es darum aus jedem Tag das maximale rauszuholen.

Ohne Pläne, einfach dem Flow folgend. So kamen wir von Manila durch den Norden von Luzon, über die Hundred Islands nach San Fernando zum Surfen, zurück in Manila über Kalibo nach Catitclan um nach Boracay überzusetzen - wo unsere französischen Freunde schon in der Sonne lagen. Boracay, das Mallorca Südostasiens, wurde standesgemäss mit den Moppeds erkundet und bot viel Gelegenheit zum Feiern, wenig zum Schlafen.

Weiter von Caticlan nach Coron zum Wracktauchen und von da aus mit einer etwas zu kleinen Bangka nach 12 Stunden Fahrt (normalerweise dauert die Überfahrt 6 Stunden, aber der Motor ist unterwegs aufgrund eines Lecks abgesoffen und wurde auf offener See repariert. Hat halt ein wenig gedauert...) nach El Nido, wo wir einen Tag mit gemietetem Boot die kleinen idyllischen Lagunen und Inseln erkunden konnten.

Dann nach einer kurzen Nacht weiter mit dem Bus nach Puerto Princesa um für eine letzte Nacht zurück nach Manila zu fliegen. Zusammen mit Marlous und Mischa, die dieselbe Route hatten.

Es ist erstaunlich was für Dinge uns passiert sind und was wir in den zwei Wochen erlebt haben. Wir haben viele Leute getroffen, jedes mögliche Transportmittel ausprobiert und viel gelernt über das Land, die Menschen im Allgemeinen und uns. Und ich stelle fest das besonders in den schwierigen Zeiten des Lebens eine Kombination aus einer guten Reise, einem guten Freund und Long Island Icetea genau das Richtige ist.

Die Bilder gibts hier.

 

Dieser Post ist ein Update zu Rumble in Manila

22Jan/120

Rumble in Manila

Die erste Nacht in Manila, Start einer 2-Wochen Backpackertour mit Robi. Die vergangene Woche in China zwang uns frueh ins Bett unserer low-profile Budgetabsteige ohne sich ins Nachtleben zu stuerzen. Morgens um 6 klingelt es an der Tuer, "Roomservice" ohne aufzugeben. Ich springe aus dem Bett und oeffne die Tuer. Vor mir steht eine kleine Filipina mit knappen Top und Hotpants die mich mit Rehaugen anblickt und fragt ob ich "Housecleaning" in Anspruch nehmen will. Ich lehne muede ab, zu spaet entdecke ich die grinsenden Gesichter von meinen franzoesischen Freunden Arnaud, Cyril, Greg und Lilian aus Tianjin die um die Ecke gucken und das iPhone auf uns halten, gerade erst auf dem Rueckweg aus der Bar. Wie zum Teufel haben die uns gefunden, wir haben das Hotel erst am Flughafen in Beijing gebucht?! Die Welt ist zu klein, aber der Spass ist perfekt.
Jetzt sitze ich bei 27 Grad am Pool und warte bis der Tag sich bewegt. Morgen fangen wir an uns durchs Land zu schlagen und ich habe das Gefuehl das wird ein interessanter Trip. Back to the roots, nur mit dem Rucksack und ein paar Pesos.
Ich erinnere mich an meine ersten Trips mit leeren Taschen und das damit verbundene Gefuehl. Ich moechte die Erfahrung nicht missen und liebe es so zu reisen - auch wenn ich froh bin das wir jetzt nicht mehr jeden Centavo umdrehen muessen.
Endlich Urlaub...

12Jan/120

Trombosegefahr

Als ich gestern von Tianjin nach Shenzhen flog passierte mal was Neues. Da ich aus unterschiedlichen Gründen die Tage davor nur wenig Schlaf bekam war ich gleich nach dem Start eingepennt. Trotz Noise-Cancelling Kopfhörer riss mich eine laute, fortlaufende Durchsage auf Chinesisch aus dem Schlaf. Da sie aus lauter Nummern bestand dachte ich ursprünglich an die Ansage einer Telefonnummer, und da gerade alle anderen Passagiere ihre Hände an die Decke reckten dachte ich es gibt was umsonst, da das in China normalerweise diese Reaktion hervorruft. Sekundenbruchteile später stellte ich fest das es sich um Kabinensport handelte (die Telefonnummer war 123412341234...), mit Klatschen und Strecken und Biegen und Klopfen und Stewardessen die im Gang vortanzten. Der Spuk dauerte noch eine ganze Weile, bis ich leicht erheitert wieder Ruhe fand.
Das Leben steckt voller Überraschungen die uns manchmal den Schlaf rauben. Manchmal durchaus amüsant, manchmal überhaupt nicht amüsant, aber dafür zum absolut falschen Augenblick. In 20.000 Fuss Höhe gibt es keinen Ausweg. Und Du stellst fest das 8 Jahre eine verdammt lange Zeit waren.

8Jan/120

Alles wird gut

Starker Track, guter Text, kann ich was mit anfangen.

Wer mich schon ein bisschen länger kennt, weiss warum.

 

Ebenso wie der hier:

Aus den selben Gründen.

 

Vergessen ist so schwer...

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28Nov/110

Das Streben nach Glueck

Mal ein Beitrag der sich mit einer etwas anderen Seite des Reisens beschäftigt, geschrieben während ich auf meinen Tianjin-Airlines-Flug mit 3 Stunden Verspätung gewartet hatte. Ein bisschen schwarz und negativer als mein übliches Geschreibsel und auch nicht 100%ig ernst zu nehmen, aber geschrieben ist es nunmal schon.

„Auch als Davongekommener erhole man sich nicht von der Nähe des Fremden“, heisst es. So bunt das Leben unterwegs auch ist, nicht immer schön, aber zumindest nicht langweilig, so ist man auch als Reisender nicht vor der Leere gefeit, ganz im Gegenteil: Menschen die Sicherheit hinter sich lassen um sich weit entfernt von der gewohnten Umgebung immer wieder aufs neue zu Messen tun dies eigentlich um der Leere zu entgehen, die Suche nach dem Besonderen das dem Leben als solches einen Sinn gibt. Doch früher oder später muss jeder feststellen das es dieses Gefühl nicht gibt. Egal was man tut und wie weit man sich wagt, langfristig fühlt man sich gleich, da einem all das was einst als Besonderheit galt Stück für Stück abstumpft. Das ist es warum sich Leute aus Flugzeugen stürzen und mit Kajaks durch die Arktis paddeln – das letzte Resort überhaupt noch was zu fühlen. Das ist auch der Grund warum Filmstars tot auf dem Fussboden ihrer Wohnung aufgefunden werden und Rockstars noch immer dieselben depressiven Lieder schreiben wie zu Beginn ihrer Karriere: Sie leben das Leben von dem alle Träumen, sie leben den Traum. Und müssen doch feststellen das sich sich noch genauso fühlen wie zuvor. Das Leben ist tragisch und es gibt keinen Punkt an dem sich das schlagartig ändert, eine unangenehme Erkenntnis wenn man Zeit seines Lebens auf der Suche danach war und es genau diese Suche war die als Antrieb diente, der besondere Persönlichkeiten und besondere Leistungen hervorbrachte, die sie überhaupt erst zu Film- und Rockstars machten.

Wohl dem den es nicht in die Extreme treibt. Wer zufrieden sein kann mit einem Haus, Garten und dem Wunsch nach einer Familie. Wem der Wunsch nach nachhaltiger Sicherheit wichtiger ist als der Wunsch nach Abenteuer und Abwechslung. Sicher, jeder Reisende wird mir zustimmen das jeder sich die Welt anschauen sollte und es unendlich viele Momente gibt die er weder verpassen noch missen wöllte. Doch letztlich gehts doch um das Streben nach Glück, wo auch immer man das findet. Und ein Zurück gibts nicht: „Auch als Davongekommener erhole man sich nicht von der Nähe des Fremden“. Die romantische Idee des Reisenden der mit weisem Blick auf das Erlebte zurückblickt und zufrieden in den Sonnenuntergang stielt ist eher mit dem Blick eines Drogensüchtigen zu vergleichen, dem alles andere zu langweilig ist und für den es während er sich von high zu high hangelt immer schwieriger wird sich zurechtzufinden und die Dinge und Menschen vernachlässigt um die sich die Welt eigentlich drehen sollte.

Ok, doch haben wir die die Erkenntnis erlangt, was dann? Plötzlich ist der Weg nach Vorne weg und der Boden unter den Füßen auch. Bleibt noch mit dem Kajak durch die Arktis paddeln.

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19Oct/110

Long time no see

Es ist schon einige Zeit her seit meinem letzten, eher deprimierendem Eintrag. Dabei war der Sommer erstklassig!
Es ist nicht so als ob ich nichts erlebt hätte, ich habe eher zu viel erlebt. Mir fehlt die Zeit und die Inspiration und ich hab keine Lust einfache Aufzählungen von Erlebnissen zu katalogisieren.
Aber ich wollte auch nicht Nichts schreiben, also schrub ich das hier. Und das bleibt, bis mir wieder was Besseres einfällt.

Aber hey, ich hab immerhin ein paar neue Fotos hochgeladen.

5Jul/110

Weisheiten II

"Being alone might be painful sometimes, but at least it feels real." Maximilian Hecker

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